Geschichte

Außer attraktiver SOKOGRAD (SOKOSTADT), die berühmteste archäologische Stätte hat die Gemeinde Sokobanja Überfluß an Sehenswürdigkeiten und historischen Denkmäler, von denen einige wiklich impressiv wirken.

Die ältesten Spuren menschlicher Lebensräume in Sokobanje stammen aus dem Neolithikum (Reste von Keramik aus Ozren Höhle). Aus der Zeit des Kaisers Justinian stammen alte Burgen, die auch zum mittelalterlichen serbischen Staat gehörten (Sokograd, Vrmdža-Stadt, Bovan) und erst im Jahre 1413 zerstört wurden.

Sokobanja als Militärfestung wird zum ersten Mal in der Biographie des serbischen Fürst  Despot Stefan Lazarević von Konstantin der Philosoph erwähnt. Der türkische Reisebeshreiber Evliya Çelebi beschreibt im Jahre 1663 das türkische Bad und heilendes Wasser.   Nach der Befreiung von den Türken wurde das Bad vom Fürsten Milos Obrenovic im Jahre 1834 erneut und erweitert. Das Wasser wurde zur Analyse nach Wien geschickt und als ständiger Kurarzt wurde Leopold Erlich gestellt.

Im ersten Serbischen Aufstand hat Hajduk Veljko Petrović im Jahre 1808. Sokobanja befreit und heißt Banjica. Dannach wird Sokobanja im 20. Jahrhundrt ein Treffpunkt der bekannten Schriftsteller, Wissenschaftler, Maler (Ivo Andrić, Branislav Nušić, Isidora Sekulić, Stevan Sremac, Jovan Cvijić u.a.)

Am 8. Juni 1837 (nach dem alten Julianischen Kalender) wurde aus dem Büro von Fürst Milos in Kragujevac der Ofizier Lazarevic nach Sokobanja mit einer Überweisung (Voucher) geschickt, so das es als ein Datum des Touristenbeginns gezeichnet wird.